EVA`S

                                  REZENSIONEN

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                                   Keine leichte Kost  Eva’s zweites autobiographisches Buch ist gewissermaßen die Ergänzung bzw. nähere Erläuterung zu „Tränen aus Eis“. Vieles, was in Tränen aus Eis oft etwas nebelig und diffus rüberkam, erscheint nach diesem Buch in einem anderen, schockierenden Licht. Das eigene Erlebte wird mit dem Schicksal anderer Leidensgenossen ergänzt und so entsteht ein Einblick in die abgründige Parallelwelt des Realsozialsimus.War Tränen aus Eis schon kein Buch für schwache Nerven, so ist „Die sieben Masken des Teufels“ wirklich richtig schwere Kost und sicherlich kein Buch für psychisch labile Menschen. Ich wollte das Buch in einem durchlesen, schaffte das aber nicht. Manche Passagen sind so heftig und herausfordernd, dass man dem Gehirn einfach etwas Pause gönnen muss, um das Gelesene zu verarbeiten und schließlich die nächste Handlung aufzunehmen.Geschildert werden unter anderem Methoden, die während des Regimes in der DDR einzig und allein dazu dienten, Menschen zu brechen um sie zu biegsamen und gefügigen GenossInnnen und Marionetten zu machen. Die angewandten psychischen und physischen Grausamkeiten (Kastration, Sterilisation, perverseste sexuelle Folter-auch an Kindern und Jugendlichen) scheinen so absurd und unvorstellbar, dass diese Verbrechen selbst fast 30 Jahre nach dem Mauerfall noch immer nicht aufgearbeitet sind.Den Schritt der Erzählerin, derart offen, ehrlich und unverblümt die damaligen Verhältnisse zu schildern, kann man nur als äußerst mutig bezeichnen und es gilt zu wünschen, dass sie dadurch zu inneren Frieden kommt.Das Buch wird mich wohl noch sehr lange gedanklich beschäftigen. Hans Steidl
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02.04.2017

Rezension zu "DIE SIEBEN MASKEN DES TEUFELS"

von Hans Steidl

25.07.2017

Rezension zu "DIE SIEBEN MASKEN DES TEUFELS"

von Christoph Berner

               Nur für ganz Harte


Das Buch ist nur etwas für Hartgesottene. Diese erlebten Grausamkeiten, die die Autorin oder die Person in diesem Buch ertragen muss, sind schon beim Lesen fast unerträglich. Der Einblick in menschliche Abgründe ist tief und zerstörerisch. Es ist schon ein Wunder, was ein Mensch ertragen und dabei überleben und damit weiter leben kann.Hut ab vor soviel Wahrheit und Mut. Diese Geschichten müssen erzählt werden, um sie nicht zu vergessen. Trotz allem spannend.

18.08.2017

Rezension zu "DIE SIEBEN MASKEN DES TEUFELS"

von Anne K. Ramin

             DDR-Regime


Den meisten sind die Verbrechen des DDR-Regimes nur aus Erzählungen und Geschichtsbüchern bekannt. Mit der Schilderung der Schicksale, die Eva Siebenherz‘ gleichnamige Protagonistin Stück für Stück aufdeckt, werden die menschenverachtenden Taten bittere Realität. Ein seltsamer Hauch von Surrealität umwabert die Gegenwart im Anbetracht der schier unüberwindbaren Qualen, welche die Protagonistin auch noch Jahrzehnte später verfolgen.Roh und ungeschohnt zeigt Eva Siebenherz hier die Methoden, mit welchen Menschen in der DDR zu hörigen Kreaturen verstümmelt wurden. Eine beeindruckende, gnadenlose Geschichte, die unter die Haut geht und die Frage aufwirft, zu welchen Brutalitäten die Menschen noch fähig sind.

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