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Ich habe mittlerweile einige Bücher zu diesem Thema gelesen, und war voller Spannung auch Dieses zu lesen.

Das Erlebte ist schrecklich und wird eindrucksvoll, und bildlich beschrieben.

Dennoch habe ich einige Stellen gefunden, die meiner Meinung nach, besser recherchiert werden müssen. Ein Lektor hätte diesen Leidensweg sicher in eine bessere Form gebracht.

Was mich aber sehr enttäuscht hat, ist der augenscheinliche Widerspruch des Inhaltes zu der Einleitung, dass es ausser politischer Repressalien in der DDR unbeschwert war.

Nun, ich lese im Buch alles andere, als Unbeschwertheit. Ich bin selber in der DDR 19 Jahre aufgewachsen und fand das ganze Leben, von hinten bis vorne, schwer, erschwerend, und bedrückend.

Gut kommt die jugendliche Sprache rüber und es gibt dem Buch authentische Strukturen.

26.07.2007

Rezension zu "DDR - Ein schwerer Weg"

von Klaus R.

DDR - Ein schwerer Weg von Manuela Polaszczyk -


ist eine vielleicht heilsame Geschichte für jene, die immer noch oder jetzt erstrecht die DDR-Gesellschaft als heile, heile Gänschenwelt verbrämen und herunterspielen.

In dieser DDR war nicht alles gut - aber so ziemlich alles schlecht. Warum? Weil Verlogenheit und jämmerliche Heuchelei und Repression an der Tagesordnung waren. Das Lebenselixier eines menschenverachtenden Molochs. Darüber konnten auch keine noch so aufwendig inszenierten Aufmärsche fröhlich eingestimmter Menschenmassen wie am 1. Mai oder bei anderen Gelegenheiten hinwegtäuschen. Diese DDR war eine einzige tragische Inszenierung.

Manuela Polaszczyk erzählt eine Geschichte, die unter die Haut geht. Sie versteht sich nicht als jemand, der diesen Staat aus Überzeugung verlassen wollte. Sie war nicht von dessen Unrechtmäßigkeit und Unerträglichkeit überzeugt. Sie wollte nur weg. Sie hatte andere Motive. Eines davon, das stärkste: Ihre Liebe zum Vater im Westen. Und die brennende Sehnsucht nach ihm.

Solche Motive sind auch für unsereins nachvollziehbar, also für jemanden, der dieses menschenunwürdige DDR-Gebilde grundsätzlich und rigoros und ohne jeden Abstrich und offen abgelehnt hat. Und zwar als Folge der bewußten Erfahrung und konsequenten Auseinandersetzung mit diesem.

Sie erzählt spannend ihre eigene, eigentlich schon unpolitische Geschichte. Politisch werden ihre lebensgefährlichen Abenteuer und Erfahrungen erst durch das Geschehen selbst, durch die Reaktion der Staatsgewalt und deren skrupellosen Vertreter.

Wer das System auch nur im Geringsten herausforderte, der lief Gefahr, von dem Stein, den er ins Rollen gebracht, schließlich überrollt zu werden.

Sie hatte Glück. Sie wurde zwar überrollt, aber nicht zermalmt. Sie kämpfte sich auch nach mißglückter Flucht durch, zum Vater, weniger in den Westen.

So jedenfalls beurteile ich das Gelesene.

02.06.2013

Rezension zu "Spuren der Vergangenheit"

von Emma

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Das Buch ist interessant und veranschaulicht die Machenschaften und den Einfluss der Stasi. Leider sind viele Rechtschreibfehler vorhanden, inhaltlich unstrukturiert und viele Passagen wiederholen sich.

09.11.2012

Rezension zu "Spuren der Vergangenheit"

von Ninella

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Es ist furchtbar zu mit zu erleben wie in der DDR Menschen, körperlich und seelisch, zerstört worden sind.

Auch ich träume heute noch nach 29 Jahren von den Erlebnissen meiner Ausreise. Immer wieder erlebe ich in die DDR zurück zu kommen

und man lässt mich nicht wieder gehen. ( Es wäre schön gewesen wenn die Frau Polaszcyk ihre StasiAkte nicht Fotokopiert sondern abgeschrieben hätte, da sie auf dem Kindle schlecht lesbar ist.) Wir sollten diese Vergangenheit genauso wenig vergessen wie die Dinge aus der NS Zeit. Die Menschen haben in der DDR genauso gelitten wie unter dem Nationalsozialismus.

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26.07.2007

Rezension zu "DDR - Ein schwerer Weg"

von Unbekannt

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22.08.2008

Rezension zu "SEHNSUCHT - Erwachsen werden ist schwer"

von Gamelover

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Dies ist nicht mein erstes Buch zum Thema Zeitgeschichte der DDR, aus der Sicht von verschiedenen Personen. Das Buch selbst erzählt eine unheimlich faszinierende Frauengeschichte, von Liebe, Glück, Sexualität, dem DDR-Alltag und dem Wunsch nach einer Flucht aus diesem.


Leider fällt der gewählte Erzählstil in der Ich-Form mit den vielen kurzen und abgehackten Sätzen negativ auf. Das Lesen wird dadurch unheimlich erschwert. Dieser Tagebuch-Stil in DDR-Jugendsprache ist nicht so ganz mein Ding, weshalb es von der Bewertung her einen Stern abzug gibt. Und weil der Erzählstil nicht besonders flüssig ist und viele Dinge breittritt, während andere Phasen mit zwei bis drei Sätzen abgehakt werden, gibts nochmal einen Stern weniger.

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MANUELAS`S

                                  REZENSIONEN

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Habe nicht aufhören können zu lesen

26.11.2013

Rezension zu

"SEHNSUCHT - Erwachsen werden ist nicht leicht"

von W. L.

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Eine wirklich tolle Geschichte, die zur Wende-Zeit in der DDR spielt. Ich selber bin damals über die Botschaft in Prag geflüchtet und habe mich in vielen Ereignissen in diesen Buch wiedererkannt. Ich konnte nur schwer, das Buch aus der Hand legen. Sehr empfehlenswert.

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